Die gemeinnützige Gesellschaft wurde 2014 durch die Fusion zweier gemeinnütziger Vereine gegründet und betreut mit 250 Mitarbeitern an acht Standorten in 30 verschiedenen pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen in Ingolstadt über 1.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 21 Jahren.

Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH sind zu gleichen Teilen die Interessengemeinschaft für Heilpädagogik und individuelle Sprachförderung e.V. und der Förderkreis für integrierte Erziehung in Kindergarte, Schule und Beruf Ingolstadt e.V.

Interessengemeinschaft für Heilpädagogik und individuelle Sprachförderung e.V.

Der Verein wurde 1974 von Eltern der Schüler der Sprachheilschule Ingolstadt Auf der Schanz, jetzt Emmi-Böck-Schule, gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung sprachbehinderter Kinder und Erwachsener, sowie die Vertretung der Interessen der Eltern von sprachbehinderten Kindern.

1987 folgen erste Bemühungen zur Gründung einer heilpädagogischen Tagesstätte, die 1990 mit einer ersten Gruppe von 11 Kindern in Ingolstadt, Harderstraße 35 – bekannt als "Haus Miteinander" –  eröffnet wird. In den Folgejahren kommen weitere Gruppen hinzu. 2000 wird eine interdisziplinäre Frühförderstelle eröffnet und 2001 wird, in Kooperation mit dem Caritas-Zentrum St. Vinzenz, der Heilpädagogische Mobile Fachdienst Ingolstadt eingerichtet.

Mit Wirkung zum 01.01.2004 gründet die Interessengemeinschaft die Pädagogisches Zentrum Haus Miteinander GmbH und überträgt die bisher von ihr betriebenen Zweckbetriebe auf die gemeinnützige Gesellschaft. Diese erwirbt 2005 das Grundstück in Ingolstadt, Harderstraße 35, das Haus Miteinander. 2008 folgt der Kauf eines Miteigentumanteils an der Levelingstraße 7 und 2013 erwirbt die Gesellschaft vom Förderkreis für integrierte Erziehung in Kindergarten, Schule und Beruf e.V. deren Miteigentumsanteil am Grundstück Lannerstraße, samt den darauf betriebenen Zweckbetrieben. Im Jahr 2014 erfolgt die Fusion mit dem Förderkreis für integrierte Erziehung in Kindergarten, Schule und Beruf e.V. als weiterer Gesellschafter zur Pädagogisches Zentrum Förderkreis + Haus Miteinander gGmbH.

Förderkreis für integrierte Erziehung in Ingolstadt e.V.

Der Verein wurde 1984 gegründet, zuvor war er bereits als Initiativkreis organisiert. Damals hatten viele Eltern mit Kindern in den Kindergärten des Förderkreises den Wunsch nach einer Montessori-Schule geäußert. Der Verein sollte diesem Wunsch gerecht werden und so entstand bereits im Jahr 1985 unter der Trägerschaft des Vereins die erste Ingolstädter Montessori-Schule.

Mit der Schule wurde ein pädagogischer Beratungsdienst ins Leben gerufen, der kurze Wege zwischen Lehrer und Psychologen, aber auch zwischen Eltern und Psychologen gewährleisten konnte. Und auch danach wurde das Angebot stets ausgeweitet: das Zentrum wuchs um seine eigene Pädagogische Akademie (1986), den Integrationshort (1987) und das Therapiezentrum (1989). In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Integrationskindergärten (Villa Kunterbunt 1990, Hollerstauden 1996) und ein Schulkindergarten (1992) gegründet, später erweiterten die Krippen das Betreuungsangebot für Unter-Dreijährige.

„Unser Anspruch ist seit jeher, eine durchlaufende Betreuung bzw. Weiterbildung von der Wiege bis zum Erwachsenenalter zu schaffen – egal ob in unseren Kindertagesstätten, in der Schule oder mit unseren Fortbildungsangeboten“, so Dr. Regina Schnell, Vorsitzende des Förderkreises. „Ich freue mich darüber, dass wir durch die Fusion im Jahr 2014 unser Pädagogisches Zentrum derart breitgefächert und umfassend aufstellen konnten. Mein Wunsch für die Zukunft wäre die Möglichkeit einer Gymnasialausbildung am Pädagogischen Zentrum.“

 



Unser Aufsichtsrat

Als Kontrollgremium fungiert ein zehnköpfiger Aufsichtsrat, der von beiden Gesellschaftervereinen paritätisch besetzt wird. 

Simona Rottenkolber, 1. Vorsitzende, Grundschullehrerin a.D., und Martin Pohle, 2. Vorsitzender, Realschuler, stehen als Tandem dem Aufsichtsrat vor. Mit einem Team aus Experten verschiedenster Fachrichtungen, die je zur Hälfte Mitglieder der beiden Gesellschaftervereine sind, kontrolliert und berät der Aufsichtsrat die Geschäftsführer. Seine Aufgabe ist es, von außen Expertise einzubringen.