Drache Fridolin ist krank - Gesundheitserziehung in der Kinderkrippe Grünschnabel

Auch die Kinder der Kinderkrippe Grünschnabel in der Levelingstraße bekommen gerade mit, dass einiges anders ist als sonst – Mama und Papa dürfen nicht mit in die Krippe kommen, bekannte Personen tragen einen Mundschutz und man hört immer, dass man Abstand halten soll.

Um mit den Mädchen und Jungen der Kornblumengruppe näher auf das Thema einzugehen, durften sie gemeinsam den kranken Krippen-Drachen Fridolin pflegen, ihm helfen und mit „Frau Doktor Corona“ besprechen, was gerade jetzt besonders wichtig ist. Im Rahmen einer kleinen Geschichte erfuhren die Kinder, warum man aktuell einen Mundschutz braucht, es so wichtig ist, fleißig die Hände zu waschen und was man tun kann, wenn es einem nicht so gut geht. Natürlich durfte zum Schluss ein Mundschutz für unseren Drachen nicht fehlen, denn schließlich ist es wichtig, dass auch er seine Drachenfreunde nicht ansteckt. Mit viel Freude und Kreativität gestalteten die Mädchen und Jungen einen sehr farbenfrohen Mundschutz für Fridolin, der diesen jetzt immer tragen wird, wenn die Regeln es vorgeben.

 

Und das ist die Geschichte zu der Aktion: Drache Fridolin ist krank.

Fridolin geht es heute nicht so gut. Er fühlt sich schlapp, möchte nur noch schlafen und am liebsten den ganzen Tag in seinem Bett bleiben. Außerdem muss er immer wieder husten, sein Hals tut ihm schon weh. Normalerweise trifft er sich jeden Tag mit seinen Drachenfreunden, spielt auf der großen Wiese und liebt es, sich zu verstecken. Doch nun darf er seine Freunde nicht treffen, denn er ist krank. Seine Nase läuft die ganze Zeit und bald gehen ihm die Taschentücher aus, da er ständig die Nase putzen muss. Frau Doktor Corona kommt zu ihm in die Drachenhöhle und sieht nach ihm. Sie trägt einen weißen Mundschutz und einen Kittel und hat alles Wichtige in ihren Arztkoffer gepackt, um Fridolin zu helfen. Zuerst horcht sie ihn mit dem Stethoskop ab, anschließend misst sie Fieber. Sie erklärt Fridolin, dass er sich mit einem Virus angesteckt hat und nun viel in der Drachenhöhle bleiben und sich ausruhen muss. Er darf sich mit niemandem treffen und es ist wichtig, dass auch er immer seine Drachenhände wäscht. So haben die vielen Viren nämlich keine Chance, sich zu verbreiten und es werden nicht noch mehr Drachen angesteckt. Frau Doktor Corona hat für Fridolin außerdem einen Mundschutz dabei. Wenn er wieder gesund ist und nach draußen darf, soll er diesen aufsetzen, denn das schützt ihn und seine Drachenfreunde vor der Krankheit. 

Fridolin ist nach dem Arztbesuch ganz geschafft und macht es sich erst einmal wieder mit seinem Lieblingskissen und der Decke bequem. Er wird sich ausruhen, so wie Frau Doktor Corona gesagt hat. Schon bald schläft er tief und fest und träumt davon, wie er schon bald wieder mit seinen Drachenfreunden Verstecken spielen kann.