In unserem Haus zieht ein Hund ein!

Seit Juli 2016 bekommen wir, die „Integrationskinderkrippe Grünschnabel und Integrationskindergarten Blumenwiese“ in der Levelingstraße, tierische Verstärkung von Therapiebegleithund Elvis.

Zur Einführung wurde mit allen Kindern der genaue Umgang mit dem Hund besprochen und sie  erhielten dabei einen „Hundeführerschein“.

Einmal wöchentlich wird Elvis nun sein Frauchen bei der heilpädagogischen Therapie im Kindergarten und der Krippe begleiten.

Ein Hund agiert  im Umgang mit Menschen sehr sensibel. Er spiegelt Verhaltensweisen seines Gegenübers sehr verlässlich und handelt instinktiv nach den zum Teil unbewussten Signalen die ihm gesendet werden. Einem Therapiebegleithund sind äußerliche Merkmale unwichtig, sodass er jeder Person freudig gegenüber tritt und positive Gefühle der bedingungslosen Annahme vermittelt. Anders als wir Menschen begegnen uns Hunde nicht ambivalent, sondern sind generell „echt“ in ihrem Verhalten. Diese Eigenschaften versucht sich die Tiergestützte Therapie mit  Hunden zu Nutze zu machen.

 Mögliche Ziele in der Hundegestützten Therapie:

-       Steigerung der Motivation

-       Hund als Kommunikationsbrücke bei Sprechhemmungen

-       Zulassen und Initiieren von Nähe und Kontakt

-       Erfahren von Selbstwirksamkeit

-       Übernahme von Verantwortung

-       Erlernen eines angemessenen Nähe- und Distanzverhaltens

-       Vertrauensaufbau

-       Beziehungsanbahnung

-       Abbau von Ängsten

-       Spüren eigener Grenzen

-       Erlangen eines realistischen Selbstbildes

-       Einhaltung von Regeln

-       Förderung allgemeiner sozialer Fähigkeiten

-       Sensibilisierung der taktilen Wahrnehmung

-       Selbststeuerung und Impulskontrolle

-       Förderung der Merkfähigkeit