Riesenzwerge auf den Spuren alter Modelleisenbahnen

Es ist eine Welt für sich, eine Welt voller Gleise, Miniatur-Züge und filigran erstellter Landschaften. Es ist eine Leidenschaft, die nun auch den ein oder anderen Riesenzwerg der Kinderkrippe Hollerstauden gepackt hat.

 

Fünfzehn Kinder besuchten das im Ingolstädter Stadtmuseum integrierte Spielzeugmuseum. Wären es bist dorthin nur nicht gar so viele Stufen! Aber die Riesenzwerge bewältigten sie (beinahe) ohne Murren – in Erwartung des Modelleisenbahnabenteuers, das ihnen so bunt und aufregend geschildert wurde. Oben empfing sie Hr. Bopp, der den Kindern die Eisenbahnen erklärte, sie auch selbst Steine auf die Waggons laden ließ und mit den Kindern ein Wettrennen zwischen den Zügen zelebrierte. Gespannt beobachteten die Krippenkinder, wie sich die Eisenbahnen ihren Platz in diesem besonderen Rennen ergatterten und bejubelten den „roten Pfeil“, der schließlich als erster ins Ziel kam.

 

Nach so viel Feingefühl im Bereich der Modelleisenbahnen, freuten sich die Kinder über die große Spieleisenbahn, die sie selbständig einhängen durften und ebenfalls mit großen Bausteinen beluden. Eine Holzspieleisenbahn konnten die Kinder dann sogar selbständig durch den Raum fahren lassen. Außerdem gab es ein Mäuse-Karussell, in dem die Kinder richtig Spaß hatten. Wer gerade keinen Platz darin fand, schaute sich in den vielen Schaukästen alte Spielsachen an: Auch wenn die Kuscheltiere recht steif wirkten und das Dreirad ein wenig rostig, erkannten die Kinder die Spielsachen wieder und staunten über diese Raritäten.

 

Ein gelungener Ausflug und vielleicht liegt in dem ein oder anderen Osterkörbchen ja nun eine Spielzeugeisenbahn – wer weiß!?