#umdenken: PZ-ler aus Verwaltung und Hausmeisterei mit besonderen Projekten

Man möchte meinen, dass es derzeit corona-bedingt etwas ruhiger zugeht an der Johann-Michael-Sailer-Straße. Natürlich ist das auch der Fall, denn allein dass die Schüler fehlen, verpasst dem Gelände einen Zustand wie im Dornröschenschlaf.

Tatsächlich halten auch einige die Stellung vor Ort und sind täglich da - nicht zuletzt die Hausmeisterei, die im “Home Office” recht wenig zu tun hätte. Und darum geht das Team derzeit Projekte an, die sich gerade im “Dornröschenschlaf” sehr gut erledigen lassen. So ging es dem alten Zaun rund um das Gelände an den Kragen. Denn der war teilweise eingetreten, teilweise lückenhaft und naja, einfach auch ein alter Herr. Der geliehene Mini-Bagger kam beinahe an seine Grenzen, als er sich an den einbetonierten Toren zu schaffen machte. Nach sieben Tagen Arbeit mit allem was das Team der Hausmeisterei hergab, war das Ding vollbracht: Die 230m lange, neue Zaunanlage umschließt das Gelände nun komplett. Künftig kann das Gelände nur betreten, wer einen elektronischen Schlüssel für die Tore besitzt, so wie zum Beispiel alle PZ-Mitarbeiter einen haben. 

Die Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Pädagogischen Zentrums nutzen derzeit, wenn möglich, die Möglichkeit des Home Office. Für eine große Entrümpelungsaktion kamen aber einige Mitarbeiterinnen im April extra ins Büro. Zahlreiche Aktenvernichter-Tonnen standen bereit und aus Büros und Kellerecken wurden die Aktenordner angekarrt, um sie durch zu sehen und teilweise der Vernichtung freizugeben. Mit tintengeschwärzten Fingern, aber sehr zufrieden über eine Arbeit, die seit langem anstand, beendeten die Mitarbeiterinnen ihr Werk. 

Wie schön, dass diese besonderen Zeiten auch besondere Projekte möglich machen. Zwar auch schweißtreibende in diesem Fall, aber mit Sicherheit welche, die auch auf lange Sicht zufrieden stellen.