Vorweihnachtlicher Besuch in der Mittagsbetreuung

Nicht nur der Nikolaus ist in der Mittagsbetreuung der Montessorischule willkommen - nein, hier treibt derzeit ein ganz anderes Wesen Schabernack.

In der letzten Novemberwoche bekam die Mittagsbetreuung ganz überraschend Post: Das Buch “The Elf on the shelf” lag wie durch Zauberhand im Büro. Neugierig lasen es die Mitti-Kinder im Rahmen der Englisch-AG zusammen. Über das Buch teilte scheinbar ein Elf mit, dass er die Kinder bald besuchen möchte. Dafür brauchte er aber einen Namen. Ganz schnell war klar, der Elf soll Luki heißen. 
 
Seit 2. Dezember bekommen die Kinder nun täglich Besuch aus der magischen Welt. Luki kommt jeden Tag vorbei und macht allerlei Unsinn, wickelt zum Beispiel den Kicker mit Toilettenpapier ein oder legt sich mit der Spinne Ursula an. Aber er ist nicht nur zum Quatsch machen da, er beobachtet die Kinder auch und berichtet dem Nikolaus, dem Christkind und dem Weihnachtsmann jede Nacht wie brav die Kinder in der Mitti sind. An eine wichtige Regel müssen sich allerdings alle Kinder halten: Der Elf darf niemals angefasst werden, sonst ist der Zauber vorbei. Jeden Mittag kommen nun die Kinder ganz neugierig angerannt und suchen ihren Elf. Alle sind sehr gespannt, was er bis Weihnachten noch für Schabernack treibt. 
 
Als am Nikolaustag Luki nicht zu finden war, gab es große Aufregung! Zum Glück besuchte dann aber der Nikolaus die Mitti-Kinder und hatte neben einem kleinen Säckchen für jedes Kind auch Elf Luki dabei. Der nahm seine Aufgabe sehr ernst und hatte dem Nikolaus ein paar Sachen geflüstert, die sich in der Mitti zugetragen haben. Diese hatte der Nikolaus in sein goldenes Buch geschrieben und konnte alles bei seinem Besuch vorlesen. Neben den Geschenken für die Kinder hatte auch der Nikolaus seine Freude an dem Besuch, denn die Mitti-Kinder hatten Gedichte einstudiert, die sie ihm vortrugen.
 
Der Nikolaus ist nun wieder weg, Elf Luki treibt noch ein wenig sein Unwesen in den Räumen der Mittagsbetreuung.