Erste-Hilfe-Kurs für Schulkinder der heilpädagogischen Tagesstätte

Mehrere Wochen lang durften einige Kinder der HpT-S an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen.

Einmal die Woche kam eine Angestellte des Bayerischen Roten Kreuzes in der Harderstraße vorbei und gab den Kindern einen Einblick in die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen - Kerstin Eichberg aus dem Team der HpT unterstützte sie dabei. Außerdem übten die fünf Kinder den Umgang in verschiedenen Notfallsituationen. 

“Wie setzt man einen Notruf ab?” Eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Gerade wenn dann, bei einem echten Notfall, auch noch Aufregung mit im Spiel ist. Solche Situationen wurden also geübt: Und wieder einmal gilt es, an die berühmten Fünf W zu denken (Wo?, Wer?, Was? Wie viele? Warten!)! Sobald die beantwortet sind, kann die Einsatzzentrale das Rettungsteam losschicken. Und solange das unterwegs ist, gibt es für die Ersthelfer vor Ort noch einiges zu tun: so erfuhren die Kinder unter anderem von den drei A’s (Anschauen, Ansprechen, Anfassen) und dass auch trösten den Verletzten erst einmal beruhigen kann. Sie übten die stabile Seitenlage und wie man ein Pflaster anlegt. Auch was das sperrige Wort “Wärmeerhalt” bedeutet, wissen die Kinder nun. 

Gar nicht so leicht, so viel Wichtiges im Kopf zu behalten. Aber die Kinder wiederholten die wichtigsten Dinge immer wieder und waren interessiert bei der Sache. Ihnen war bewusst, dass ein Notfall jederzeit eintreten kann. Diese fünf sind nun jedenfalls gewappnet! Zum Schluss des Kurses erhielten alle Teilnehmer eine “Helden-Urkunde” für ihre gute Mitarbeit.