Jana Diesperger wird künftig in Eichstätt tätig sein und freut sich sehr auf diese neue Herausforderung sowie den kürzeren Arbeitsweg, den sie nun mit dem Fahrrad bewältigen kann. “Die schönsten Momente mit den Familien waren eigentlich immer die, wenn jemand etwas Neues zu Hause ausprobiert hat, und dann mit Stolz und Staunen darüber berichtet, dass es geklappt hat, und jetzt mehr Leichtigkeit im Alltag und mehr Freude in der Beziehung zu den Kindern spürbar ist”, berichtete sie aus ihren Jahren am Pädagogischen Zentrum. Sie wünschte dem neuen Team der FEB, dass es gut zusammenwächst: “Da hier sehr kompetente und liebenswerte Menschen aufeinandertreffen, ist das eigentlich alles, was es noch braucht!” In ihren Augen komme ein Team immer zu besseren Resultaten, egal, wie viel Wissen, Erfahrung oder Bemühen jeder Einzelne mitbringe. Sie bedankte sich für die vielen Jahre, in denen ihr das Pädagogische Zentrum eine so gute berufliche Heimat gewesen sei: “Angefangen bei der guten Kooperation mit der Geschäftsleitung, über die vielen freundlichen kollegialen Begegnungen im Psychologenteam, der Schule, den HPTs und den Kitas bis hin zur wirklich tollen Reinigungskraft, der Verwaltung, dem unabdingbaren IT-Support und den hilfreichen Hausmeistern, ohne die ich mich gar nicht um meine eigene Aufgabe hätte kümmern können!” Auch das Pädagogische Zentrum dankt ihr von ganzem Herzen für ihren jahrelangen großartigen Einsatz für die Kinder, Familien und auch Kolleg:innen und wünscht ihr für ihre neue Aufgabe und die Zukunft alles Gute und viel Erfolg!
Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass die Nachfolge nahtlos und aus den eigenen Reihen gesichert ist: Julia Teckentrup übernahm ab 1. Oktober die Leitung der FEB. Sie ist bereits seit sechs Jahren fester Bestandteil des Beratungsteams und war davor schon zehn Jahre lang als Psychologin in unserem Therapeutenteam tätig – sie bringt somit einen reichen Erfahrungsschatz und beste Voraussetzungen für ihre neue Rolle mit, die sie wie folgt beschreibt: “In meiner Arbeit erlebe ich vermehrt Eltern, die zunehmend unter Druck stehen. Sie haben oft hohe Erwartungen an sich als Eltern und wollen die Bedürfnisse ihrer Kinder ernst nehmen. Das ist erstmal eine sehr erfreuliche Entwicklung. Gleichzeitig werden sie aber in sozialen Medien mit makellosen Familienidyllen konfrontiert. Es entsteht oft ein Optimierungsdruck und das Gefühl der Unzulänglichkeit. Meine Aufgabe ist dann oft gar nicht, den 367. schlauen Erziehungstipp zu geben, sondern die Eltern darin zu unterstützen, ihre eigene Haltung und ihren Weg zu finden”. Darüberhinaus erkennt sie erkennt die erfreuliche Entwicklung, dass zunehmend auch Jugendliche den Weg in die Erziehungsberatungsstelle finden. Was noch nicht so bekannt ist: Jugendliche haben einen eigenen Beratungsanspruch und können sich auch ohne Wissen der Eltern bei unserer FEB melden. Eine weitere positive Entwicklung sei, dass immer mehr Eltern schon früh Kontakt aufnehmen, also eher präventiv. Zum Beispiel, wenn sie sich trennen wollen.
Unterstützt wird sie weiterhin von Olga Paul, die dem Team glücklicherweise erhalten bleibt. Um die FEB wieder komplett aufzustellen, wird demnächst noch ein:e weitere:r Berater:in eingestellt werden. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und die gewohnt wunderbare Zusammenarbeit mit dem Team unter neuer Leitung!
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