Diese Idee griff das Team sofort auf: Im Morgenkreis wurde die Idee besprochen und überlegt, was noch alles gebraucht wird, damit aus den Karotten ein Kuchen wird. Bevor es ans gemeinsame Backen ging, marschierte die Gruppe also erstmal los zum Einkaufen.
Kaum zurück, verwandelte sich der Gruppenraum in eine Backwerkstatt: Das Abwiegen und Abmessen der Zutaten erfordert Genauigkeit, die Kinder verinnerlichten, welche Zutaten in einen Kuchen kommen und begriffen den Unterschied zwischen „schwer“ und „leicht“ oder „voll“ und „leer“. Ein Kuchenprojekt ist Teamarbeit: Die Kinder sprachen sich ab, wer welche Aufgabe übernimmt, mussten warten, bis sie an der Reihe sind und lernten, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Darüber hinaus war das gemeinsame Backen ein intensives Training für Feinmotorik und Sinne.
Während der Kuchen im Ofen war und bereits lecker duftete, wurde die Geduld der Kinder ordentlich auf die Probe gestellt. Aber irgendwann war es endlich so weit: Natürlich haben die Kinder den selbstgebackenen Karottenkuchen auch gemeinsam probiert. Mhh… war der lecker!
Solche Momente zeigen, wie aus kindlichen Ideen wertvolle Lern- und Gemeinschaftserfahrungen entstehen. Und das Rezept, das wir verwendet haben, verraten wir auch gerne:
Einfacher Karottenkuchen für Krippenkinder (kleine Backform)
200g fein geriebene Karotten, 6 EL Aquafaba (anstatt Eier), 80g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 120ml Sonnenblumenöl, 150g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 Prise Zimt, 1 Prise Salz
So können die Kinder helfen:
- Karotten vorberieten
- Aquafaba und Zucker mit einem Schneebesen verrühren
- Öl zugeben
- Trockene Zutaten vermischen und zugeben
- Karotten unterheben
- Teig mit einem Löffel in die Form füllen
